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Arzneimittel gehören nicht ins Abwasser

01.05.2011

Zum Schutz der Gewässer dürfen nicht mehr benötigte Arzneimittel nicht über die Kanalisation beseitigt werden. Dass arzneiliche Wirkstoffe indirekt über menschliche Ausscheidungen in das Abwasser gelangen, ist nicht zu vermeiden. Die Kläranlagen sind jedoch nicht darauf ausgelegt, die Reste von nicht eingenommenen oder ungebrauchten Medikamenten vollständig aus dem Abwasser zu entfernen. Jede Tablette und jeder Tropfen Arzneisaft, die/der ins Abwasser und damit in den Wasserkreislauf gelangt, stellt eine erhebliche Belastung der Umwelt dar.

 

Reste von Arzneimitteln gehören in den Hausmüll. Die „graue Tonne“ ist nicht nur der einfachste und bequemste Weg, nicht mehr benötigte Medikamente zu entsorgen, sondern auch der umweltverträglichste. Da der Hausmüll in Müllverbrennungsanlagen verbrannt wird, werden die arzneilichen Wirkstoffe so zerstört, dass kein Eintrag in die Umwelt mehr erfolgen kann.

 

Damit Tabletten nicht in Kinderhände geraten, ist es ratsam, die Arzneimittel mit dem anderen Hausmüll zu vermischen. Auch durch Einschlagen zum Beispiel in Zeitungspapier können Arzneimittel „getarnt“ werden. Spritzen und Kanülen sollten dagegen in stichfesten Gefäßen gesammelt und über den Hausmüll entsorgt werden.

 

Leere Verpackungen sollen „ganz normal“ entsorgt werden. Papierverpackungen gehören in Papiertonnen; Kunststoffverpackungen mit dem „Grünen Punkt“ in die gelben Säcke/Tonnen. So ist eine sinnvolle Verwertung der Verpackungen sichergestellt. Kleine Glasflaschen mit Inhaltsresten sollen jedoch über den Hausmüll entsorgt werden; ökologisch macht es keinen Sinn, Glasfläschchen beispielsweise mit Resten eines Antibiotikums im Waschbecken auszuspülen, um das Glas in den Glascontainer werfen zu können.

 

Ich bitte Sie, zum Schutz unserer Gewässer diese Hinweise zu beachten.

 

Gemeindewerke Much

Entsorgungsbetrieb

Der Betriebsleiter

 

Norbert Büscher